A synthesis of journal rankings in Agricultural Economics and Environmental & Resource Economics

This text has been published simultaneously on Agrarpolitik and Skeptische Ökonomik.

Bartosz Bartkowski, Nils Droste, Robert Finger1

Rankings of academic journals are often used as indicators for the quality and relevance of publications, and with that researchers and institutions (e.g. Kalaitzidakis et al., 20032). Such rankings may even serve as guidance especially for early-career researchers regarding where to submit their manuscripts. Rankings of this type do not substitute an in-depth quality assessment of publications and journals and their use requires critical reflection (see e.g. Laband 20133). Yet, they still provide valuable information. Next to various rankings based on bibliometric analyses such as the ‘Impact Factor’ (with different data sources and calculation methods), there have been several alternative ranking proposals in the fields of agricultural economics as well as environmental and resource economics. For example, Herrmann et al. (2011) proposed a survey-based ranking for agricultural economics; Halkos and Tzeremes (2012) use a data-envelopment analysis fed by bibliometric information to generate a ranking for agricultural, environmental and resource economics. Here, we present the first attempt to synthesize different rankings for both agricultural economics as well as environmental and resource economics (AERE). Though such synthesis cannot solve the general problems of journal rankings, we believe that it might increase the reliability and thus usefulness of the available information.
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Agrar- und Umweltökonomen aller Länder, vereinigt euch! Teil 2

Vor Kurzem habe ich einen zweiteiligen Beitrag veröffentlicht (Teil 1A, 1B), dessen Kernbotschaft war: Interaktionen zwischen Agrar- und Umweltökonomik sind zwar vorhanden, aber ausbaufähig. Nun möchte ich etwas ausführlicher begründen, warum mehr Austausch zwischen diesen beiden ökonomischen Subdisziplinen sinnvoll und für beide Seiten von Vorteil wäre. Weiterlesen

Agrar- und Umweltökonomen aller Länder, vereinigt euch! Teil 1

Teil 1B hier, Teil 2 da.

Nicht zuletzt wegen meiner Arbeit in BonaRes, wo es um die nachhaltige Nutzung landwirtschaftlicher Böden geht, beginne ich mich immer stärker für die Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Umwelt zu interessieren. Als Umweltökonom wage ich mich damit zunehmend auf das Terrain der Agrarökonomik. Interessanterweise hörte ich bereits von mehreren Kolleg*innen, die schon länger an dieser Grenze aktiv sind, dass die Interaktionen zwischen Umwelt- und Agrarökonom*innen eher wenige sind. Das beschloss ich zu überprüfen – und zwar mit den Mitteln einer einfachen bibliometrischen Analyse. In diesem Beitrag geht es also darum, inwiefern agrar- und umweltökonomische Forschung sich aufeinander beziehen.

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Der… äh… Nobelpreis 2015

Alle Jahre wieder werden in Stockholm und Oslo die Nobelpreise vergeben. Jeder einzelne von ihnen ist umstritten, doch keiner so sehr (OK, außer vielleicht dem Friedensnobelpreis) wie der, der eigentlich keiner ist: der Sveriges Riksbanks pris i ekonomisk vetenskap till Alfred Nobels minne. Der Öffentlichkeit bekannt als der „Wirtschaftsnobelpreis“. Man kann ihn für sinnvoll halten oder nicht, aber es lässt sich nicht leugnen, dass er mit einem riesigen Prestige verbunden ist. Oft lässt es sich zum Beispiel beobachten, dass mit dem Preis ausgezeichnete Ökonomen plötzlich anfangen, sich mehr der Publizistik zu widmen (besonders markante Beispiele der jüngeren Vergangenheit: Joseph Stiglitz und Paul Krugman) – im wissenschaftlichen Bereich haben sie ja nachweislich „ausgesorgt“. Jedes Jahr stellt sich also die Frage: an wen sollte der Preis gehen? Hier meine eher unrealistischen Vorschläge. Weiterlesen