Über mich

Der Blog…

Skeptische Ökonomie ist der Nachfolger-Blog von The Sceptical Economist. Nach über 4 Jahren Schreiberei auf Englisch habe ich Ende 2014 beschlossen, dass es sinnvoller ist, meinen Leserkreis ein bisschen einzuschränken und gleichzeitig hoffentlich die Hemmschwelle für Kommentare zu senken. Zumal es auf Englisch sehr viele Blogs zu meiner Thematik gibt, auf Deutsch weniger.

Wie bereits beim Vorgänger der Fall, werde ich mich vor allem mit Themen befassen, die irgendwas mit Umwelt/Nachhaltigkeit und/oder Ökonomik zu tun haben (was nicht bedeutet, dass ich nicht hin und wieder Abstecher in andere Themenfelder machen würde). Der Fokus liegt auf „halbgaren“ Gedanken und Überlegungen, hin und wieder berichte ich aber auch aus der eigenen Forschung.

Der Name des Blogs hat zweierlei Quellen. Zum einen verstehe ich mich als einen skeptischen Ökonomen – skeptisch allgemein im Sinne einer intellektuellen Grundhaltung und im Speziellen bezogen auf Ökonomik. Zum anderen ist einer meiner frühen „intellektuellen Widersacher“ (unilateral, versteht sich, er nahm eher keine Notiz von meiner Existenz) der dänische Publizist Bjørn Lomborg, ein selbsternannter „skeptical environmentalist“ (erst spät habe ich erfahren, dass ein von mir geschätzter Ökonom-Philosoph, Jonathan Aldred, 2009 ein sehr gutes Buch mit dem Titel The Skeptical Economist veröffentlicht hat).

Die Veröffentlichungsfrequenz ist von diversen Faktoren abhängig, wie z. B. Wetter, generelle Stimmungslage, Inspiration, Freizeitkapazitäten etc.

…und sein Autor

Bartosz Bartkowski, Endzwanziger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department Ökonomie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig. Geboren in Zielona Góra, wohnhaft in Halle. Meine 2017 abgeschlossene Promotion hatte die ökonomische Bewertung biologischer Vielfalt zum Thema. Inzwischen befasse ich mich in meiner Arbeit vor allem mit Fragen der landwirtschaftlichen Governance (v. a. von Böden im Kontext der Bioökonomie), außerdem mit Umweltethik, Nachhaltigkeit, Postwachstum… Ich würde mich dem gemäßigten Flügel der Ökologischen Ökonomik zuordnen und engagiere mich ein klein wenig in der Plurale Ökonomik-Bewegung. Mein Weltbild lässt sich als misanthropischer Humanismus bezeichnen.

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12 Gedanken zu “Über mich

  1. sag mal, du als Profi, kennst du vielleicht einen umfassenden Ansatz für die Internalisierung externer Kosten inkl. echter Preise in €, also einen, der nicht ausschließlich den Energiebereich / CO2 beleuchtet, sondern ein paar mehr an externen Kosten (Lärm, Wasserverschmutzung, giftige Abgase, Nicht-recyclierbarkeit, …) – 1. Frage; und: ist deiner Ansicht eine enkelgerechte Ökonomie überhaupt denkbar ohne das Zockertum an den Börsen in die Grenzen zu weisen und ohne eine brauchbare Relation von Geld- und Sachkapital wieder herzustellen?

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    • Hallo! Zur ersten Frage: ja, es gibt zahlreiche ökonomische Bewertungsstudien, die alle möglichen Externalitäten monetär bewerten. Verschiedene Methoden kommen dabei in Frage. Wenn du die Frage etwas spezifizierst, kann ich dir bestimmt auch eine konkretere Antwort geben oder auch Publikationshinweise. Zur zweiten Frage: Was heißt für dich „Zockertum an den Börsen“? Und „enkelgerechte Ökonomie“ ist auch nicht gerade präzise… Ich denke, einige Antworten findest du auf diesem Blog. Und falls nicht, beantworte ich gern präzise gestellte Fragen (ich weiß einfach nicht genau, wonach du eigentlich fragst, was mir eine nennenswerte Antwort erschwert).

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      • Hallo, danke für die schnelle Antwort, Ökonomische Bewertung ist u.a. wichtig, um Unternehmen zu steuern. Wenn Unternehmen jedoch im Wettbewerb zu alternativen Anlageformen auf der Finanzwirtschaft stehen und dort Renditen erzielt werden können die weit höher als in der Realwirtschaft sind, dann entsteht ein Druck auf die realen Unternehmen, den die kaum erfüllen können, solange sie im Sinne eines „ehrbaren Kaufmanns“ handeln. Die „pretiale Lenkung“ funktioniert nicht mehr, weil der Preis des Geldes sich entkoppelt hat von der Realwirtschaft. Deshalb wundert es mich immer, wenn über nachhaltige preisliche Bewertung diskutiert wird, ohne das Thema Finanzwirtschaft mitzudiskutieren. Ohne eine Einhegung der Finanzwirtschaft, bekommen wir keine brauchbaren Signale über die gesteuert werden kann. Die Finanzwirtschaft kann nur eine Dienende Komponente sein, nie eigenständig und schon gar nicht wie heute das führende System. Das ist die Langversion zur 2. Frage.
        Zur ersten Frage habe ich viel gefunden zur Internalisierung von CO2-Emmissionen. Es gibt auch Autoren, die sich zum „wahren Preis“ von Fleisch äußern. Und es gibt Ansätze Rohstoffe einzubeziehen in die Internalisierungs-Debatte. Es gibt auch Ansätze den Lärm über die Entwertung von Immobilien einzubeziehen. Ganz wage ist auch von der Einbeziehung von sozialen und kulturellen Werten zu lesen. (Biodiversität ist natürlich ganz schwierig – aber was es kostet, wenn man sie nicht mehr hat, sieht man ja jetzt an der Bananenkrankheit, die um sich greift wg. Monokultur und a-sexueller Fortpflanzung).
        Was ich nicht gefunden habe ist ein konkreter Ansatz, wie denn die „echten Preise“ als Ganzes aussehen könnten. Also: wie kommen wir zu einem Preissystem in dem die „ökonomische Bewertung“ wieder zu einer pretialen Lenkung führt, die mit unseren gesellschaftlichen Zielen im Einklang steht, die uns hilft die „Große Transformation“ zu schaffen? Also einer, der aufzählt: externe Kosten entstehen da, da und da und juristisch könnte man das umsetzen so und so und entlasten könnte man die Bürger so und so und international könnte man das flankieren so und so. Da könnte die Wissenschaft doch ein Stück Politikberatung leisten, ein Ansatz, der gleichzeitig unser Klima, unser Rohstoffknappheit und die Herausforderung durch die Bevölkerungsentwicklung in den Fokus nimmt. Das ist doch die Aufgabe der Ökonomie …
        Herzliche Grüße

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        • Ich fange von hinten an, mit der Frage der Internalisierung. Die klassischen Ansätze wären Steuern (im Sinne der Ökosteuern, von denen bspw. der recht einflussreiche deutsche Ökonom Ottmar Edenhofer so begeistert ist) und Zertifikatehandel. Beides in Theorie schön effizient, effektiv etc. Das Problem ist erstens, dass es sehr schwer ist, die tatsächlichen externen Effekte halbwegs präzise zu erfassen, geschweige denn monetär bewerten. Auch ist es oft nicht klar, welche Effekte wem (welchem Produkt) zuzurechnen sind. Daher sind Umweltökonomen auch über die Zeit immer mehr von dem Ansatz Pigou’scher Steuern (Besteuerung bzw. Subventionierung genau in Höhe der externen Effekte) abgegangen (Zertifikatehandel funktioniert generell nur für bestimmte Arten von Umweltgütern, siehe hier), hin zum sog. Standard-Preis-Ansatz: man setze einen politischen Standard (bspw. eine Emissionsobergrenze) und schaue, was der effizienteste/effektivste Mechanismus ist, diesen Standard zu erreichen – ohne den Anspruch, den Pigou hatte, Optimalität zu erreichen (genau so viel Schadstoffe, wie sich volkswirtschaftlich „lohnt“). Ich glaube übrigens nicht, dass Internalisierung ein geeignetes Instrument ist, um einen umfassenden Transformationsprozess anzustoßen. Es ist eher eine Übergangslösung, bis wir es schaffen, politisch und kulturell die Weichen für eine Transformation umzustellen (wann dies passieren wird, weiß ich nicht – vielleicht nie).

          Wenn du dennoch nach Ansätzen zur umfassenden Internalisierung suchst, wäre das Stichwort life-cycle analysis das, was mir am ehesten einfallen würde.

          Mit der Langversion der zweiten Frage (Finanzwirtschaft) habe ich immer noch so meine Schwierigkeiten… Die Finanzwirtschaft ist ein sehr heterogenes Gebilde. Einiges, was dort passiert, hat seine Berechtigung – zum Beispiel sind viele Finanzinstrumente de facto Versicherungen. Und Versicherungen sind doch grundsätzlich nichts Schlechtes. Ich bin kein Freund von Aktiengesellschaften, aber im Grunde sind die mitunter exorbitanten Kurse von Aktien nur eine Widerspiegelung der subjektiven Wertschätzung von Unternehmen durch Anleger – aus ökonomischer Sicht also alles in Ordnung. Problematisch ist, dass diese Märkte sehr volatil sein können, weil sie vielleicht zu sehr auf Erwartungen basieren und zu wenig auf… „harten Fakten“? Andererseits: was wären dann solche harten Fakten? Und zuletzt sehe ich das Problem des Drucks auf die „realen Unternehmen“ gar nicht so groß – selbstverständlich erzielt man auf Finanzmärkten oft höhere Renditen als mit Realinvestitionen. Aber eine höhere Rendite resultiert in den allermeisten Fällen aus höherem Risiko. Und das bedeutet, dass etwas nicht unbedingt attraktiver sein muss, einfach nur weil es eine höhere Rendite hat. Was man mit Finanzmärkten sicherlich machen sollte, ist sie zu mehr Transparenz zu zwingen; ggf. bestimmte Aktivitäten verbieten, die zu undurchdringlicher Komplexität führen (vide die Finanzkrise von 2007–08); ansonsten aber halte ich Finanzmärkte nicht für das große Problem bzw. glaube, dass wenn sich die Kultur (einschließlich der Einstellung zu „leichtem Geld“) ändert, sodass ein Transformationsprozess stattfinden kann, sich viele der Probleme des Finanzmarktes „von selbst“ lösen. Und ohne einen solchen kulturellen Wandel wird man die Lösung dieser Probleme kaum erzwingen können. Schon gar nicht in einer Demokratie.

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          • Hi,
            Ich bin ganz bei dir
            bei der zweiten Frage (Finanzwirtschaft):
            genau das ist die Lösung – bestimmte Aktivitäten verbieten – denn es macht keinen Sinn mit Schweinehälften spekulieren zu können, wenn man nie welche physisch besitzen will. Denn dadurch erzeugt man genau die von dir angesprochene Volatilität und die stürzt halt so machen Erzeuger insbesondere in Entwicklungsländern in den Konkurs. Und es macht m.E. auch keine Sinn morgens Wertpapiere zu kaufen, um sie mittags wieder zu verkaufen. Und schon gar keinen Sinn macht es, wenn das Volumen der Finanzgeschäfte das Volumen der realen Geschäfte um den Faktor 10 oder 80 höher übersteigt (die Experten sind sich nicht ganz einig in dieser Frage).
            Jedoch: hinter den Börsenkursen stehen nicht immer Erwartungen über den wirklichen Wert, sondern sehr, sehr oft Erwartungen über das Anlageverhalten der lieben Kollegen. Und es gibt halt sehr viele Untersuchungen, dass die Herren Anlegen genau ein einziges Ziel haben, nämlich besser zu sein als der Kollege. Und dabei kommt eben kein Optimum heraus. Das Optimum-Theorem unterstellt den Homo Oeconomicus und eben kein Algorithmus und keine „technische“ Chart-Analyse.
            Bei der ersten Fragen:
            Standard-Preis ist praktikabler als Pigou, klar.
            Und klar kann man über den Life-Cycle-Ansatz berechnen, was das Produkt kosten sollte, aber das greift eben nur für das einzelne Produkt und jeder der das schon mal versucht hat weiß, warum das in der Praxis so selten gemacht wird.
            vielleicht nie:
            Wir haben hier in Deutschland ca. 10-20% Öko-Überzeugte, die auch mal was entsprechendes Umsetzen. Dazu kommen noch einmal ca. 25% der Bevölkerung, die erreichbar sind für vernünftige Ideen.
            Bei dieser Konstellation werden über einfache Frage wie „Vegie-Day“ Wahlen verloren.
            Über die Demokratie wird es eben kaum funktionieren.
            Deshalb wäre es schon gut, wenn die „Große Transformation“ nicht nur von Überzeugten vorangetrieben würde, sondern über preisliche Mechanismen wie CO2-Zertifikaten (auf Kraftwerke etc.) und über einen CO2-Preis (auf Produkte).
            Aber wir brauchen auch Fleisch-Zertifikate, weil wir die Menschheit nur ernähren können einem niedrigeren Fleisch-Anteil.
            Und wir brauchen Mobilitäts-Zertifikate, weil wir uns die Mobilität von Waren und Arbeitskräften und Freizeitmenschen nicht mehr leisten können.
            Und wir brauchen Rohstoff-Zertifikate, weil sonst die Rohstoffe viel zu schnell ausgehen werden. (nicht für die Enkel reichen, deshalb Enkel-gerechte Wirtschaftsweise).
            Und wir brauchen Nitrat-Zertifikate, weil wir sonst unser Trinkwasser vergiften.
            → Das ist das Problem, wir bräuchten sehr viel um das Anreiz-System für Verbraucher und Unternehmer so zu justieren, dass es mit den gesellschaftlichen Werten zusammenpasst. Und deshalb bin ich auf der Suche nach einem praktikablen Ansatz aus der Wissenschaft, der das ganze handhabbar macht.

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  2. Und deshalb bin ich auf der Suche nach einem praktikablen Ansatz aus der Wissenschaft, der das ganze handhabbar macht.

    Ich bezweifle sehr stark, dass es ihn gibt. Und preisliche Mechanismen kann man auch nur einführen, wenn sich dafür eine demokratische Mehrheit findet (alles andere wäre zumindest mit meinem Weltbild nicht vereinbar). Hinzu kommt, dass ein umfassendes System aus derartigen Instrumenten, seien es Steuern oder Zertifikathandelssysteme, einen unglaublichen Verwaltungsaufwand bedeuten würde, der ggf. sogar den daraus resultierenden Nutzen übersteigen könnte. Womit mein verhaltener Pessimismus bezüglich der Aussichten auf eine „Große Transformation“ erklärt wäre.

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  3. Heureka,
    hallo, mit dem ökologischen Grundeinkommen hab ich wahrscheinlich genau das gefunden, was ich gesucht habe:

    Besteuerung des ökologischen Fußabdrucks mit der gleichzeitigen Rückführung eines Öko-Bonus an alle BürgerInnen.
    http://www.ulrich-schachtschneider.de/resources/Renate+Straetling.pdf

    Besteuert wird nicht auf Basis von Life-Cycle-Costs sondern auf Basis von Ressourcen-Verbrauch bei der Entstehung des Produkts / der Dienstleistung auf der einen Seite und auf Basis der Entsorgung (Auswirkung auf Wasser, Luft, Erde) auf der anderen Seite.

    Jeder bekommt denjenigen Geldbetrag in die Hand gedrückt, der dem mittleren Umwelt-Konsum-Level entspricht. Für den Öko-Durchschnittsbürger ändert sich also nichts. Wenn man mit weniger Umwelt auskommt, verdient man an dem System.

    Von daher kann ich noch nicht nachvollziehen, warum Schachtschneider die Idee „Grundeinkommen“ getauft hat. Ich habe erst mal sein Buch bestellt. Vielleicht erschließt es sich mir noch.
    Ich hoffe er hat auch eine Meinung dazu, wer denn die Preise festlegen soll. Denn dies dürfte nicht ganz einfach sein, wenn denn ein steuernder Effekt damit verbunden sein soll.

    Gruß hanswolfgang

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  4. Hmmm… Grundsätzlich klingt es nach einer guten Idee. Zwei Probleme sehe ich: zum einen eine halbwegs objektive Bemessung des „ökologischen Fußabdrucks“ (alles andere als trivial); zum anderen die politische Durchsetzbarkeit einer solchen Politikmaßnahme. Gerade Letzteres ist etwas, woran aus meiner Sicht alle derartigen Vorschläge, so gut sie in Theorie erscheinen mögen, zerschellen – solange derartige Lösungen nicht mehrheitsfähig sind, sind sie mehr oder minder irrelevant, weil nur Hirngespinste. Sollten sie mal mehrheitsfähig werden, haben wir die wichtigste Hürde überwunden, dann ist auch nicht mehr so wichtig, wie ausgeklügelt die konkreten Politikmaßnahmen sind.

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  5. Gibt es hier ein Impressum? Mir wurde kürzlich von einem Journalisten geradezu mit Anwälten gedroht, weil das Impressum meines Blogs unzureichend sei – da staune ich oft, wenn ich gar kein Impressum finde.

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  6. Hello,
    I just found your English blog, and now I’m begging you to come back. I’m very typically American, and speak English best, though I do have some French, but no German.
    I work in fashion, and the high-volume production/consumption economic model is particularly destructive environmentally and socially regarding textile and garment production. I want to catalyze a shift towards a post-growth or slow-growth model for textile production, and need all of the resources I can get my hands on to help me and my colleagues understand that fashion can be both culturally relevant and sustainable. Few people make the connection between fashion and the devastation it causes. Fashion may seem shallow, but it is a matter of life and death in environmental and social situations around the globe. Rivers are choked with toxic waste, laborers are exploited – almost all women – and consumers are afraid to slow their consumption, for many reasons.
    If you feel you cannot possibly write in English any more about transitioning to a post-growth society, would you please refer me to those other bloggers/writers you mentioned.
    Thank you.

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    • Dear Shahira,
      I am flattered by your request. However, there are numerous reasons why I don’t see myself going back to the English blog in the near future. First of all – I’ve come to like writing in German, but I don’t really have the time to write two blogs in parallel. Second, I don’t write so much about post-growth themes any more, mainly because there is not much new to be said, at least this is my impression. Regarding bloggers/writers… I don’t really read blogs by other people and I don’t know any dedicated to the topic you are interested in. As regards writers, there has been an interestingly sounding (not read it yet) publication recently by Giorgios Kallis: https://indefenseofdegrowth.com/ The book is downloadable (’name your price‘) and, even though Kallis is a professional economist, seems not to be overly ’scientific‘. So I guess you might find something in it. Not much else comes to my mind immediately.
      Best!

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